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Übersetzungen, Beglaubigungen, Legalisierungen und Apostille

V&E Consular Services  helfen Ihnen gerne dabei, wenn Ihre geschäftlichen oder privaten Dokumente  übersetzt, beglaubigt oder legalisiert werden müssen. Damit Ihre Dokumente bei der zuständigen Behörde amtlich und rechtlich anerkannt werden, ersuchen wir Sie vorab einen Scan ihrer Dokumente an info@visum-ersatzreisedokument.at zu senden.Innerhalb eines Arbeitstages werden Sie unser Angebot bekommen.

So funktioniert es!

  1. Senden Sie ihre Unterlagen an info@visum-ersatzreisedokument.at
  2. Nach dem Erhalt unseres Angebotes senden Sie uns bitte Ihre Dokumente per Einschreiben zu

Bei Fragen kontaktieren Sie uns unter info@visum-ersatzreisedokument.at

Die Legalisierung von Dokumenten erfolgt oftmals in einem mehrstufigen Verfahren.

Bitte beachten Sie, dass der endgültige Preis für Ihre Legalisation von der Art der Dokumente, den Prozessen und Vorgaben der Botschaft und dem Zeitrahmen bestimmt wird, in dem Sie Ihre Dokumente zurückerhalten möchten. Bitte berücksichtigen Sie auch, dass Legalisierungsgebühren pro Dokument und Behördengang anfallen.

Beglaubigungen

Es gibt zwei grundlegende Arten von Beglaubigungen, die beide der Rechtssicherheit und dem Konsumentenschutz dienen:

Beglaubigte Abschrift

  • Die beglaubigte Abschrift (beglaubigte Kopie) ist die Bestätigung durch
  • eine mit öffentlichem Glauben versehene Urkundsperson (z.B. Notarin/Notar),
  • die ausstellende Behörde (nicht in jedem Fall und nicht durch jede Behörde),

dass die Kopie einer Urkunde mit dem Original übereinstimmt.

Unterschriftsbeglaubigung

Mit der Unterschriftsbeglaubigung (öffentlichen Beglaubigung) einer Privaturkunde bestätigen die Notarin/der Notar bzw. das Bezirksgericht, dass die Unterschrift einer bestimmten Person echt ist, also von der Person stammt, die vor einer Notarin/einem Notar bzw. vor dem Bezirksgericht unterschrieben oder ihre Unterschrift anerkannt hat.

Beglaubigungen im internationalen Rechtsverkehr werden Legalisation genannt.

Legalisation

Eine Beglaubigung im internationalen Rechtsverkehr wird Legalisation (diplomatische Beglaubigung) genannt. Die Legalisation ist nur zwischen Staaten erforderlich, die kein Staatsabkommen (bilaterales/multilaterales Abkommen) über den untereinander stattfindenden Rechtsverkehr mit Urkunden getroffen haben. Durch die Legalisation wird, wie bei der Beglaubigung auch, die Echtheit einer Urkunde (Echtheit der Unterschrift auf dem Dokument und des beigefügten Siegels) bestätigt. Allerdings handelt es sich im Fall der Legalisation um ausländische Urkunden, die durch die zur Beglaubigung befugte Konsularbeamtin/den zur Beglaubigung befugten Konsularbeamten (zuständige Botschaftsbeamtinnen/Botschaftsbeamte) des Staates, in dem die Urkunde verwendet werden soll, beglaubigt werden.

Bei ausländischen Urkunden ist allerdings, bevor die Legalisation durch die zuständige österreichische Vertretungsbehörde im Ausland durchgeführt werden kann, als erster Schritt die Zwischenbeglaubigung durch das jeweilige Außenministerium im Heimatland erforderlich.

Bei einer Zwischenbeglaubigung handelt es sich um die Echtheitsbestätigung einer Urkunde durch die jeweilige Oberbehörde der ausstellenden Behörde oder – bei gerichtlichen oder notariellen Urkunden – den Präsidenten des zuständigen Landesgerichts.

Für die Vorlage einer österreichischen Urkunde im Ausland wird nach der Zwischenbeglaubigung eine Überbeglaubigung benötigt. Eine Überbeglaubigung ist die Echtheitsbestätigung einer bereits zwischenbeglaubigten Urkunde durch das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres. Erst danach kann die österreichische Urkunde von der Vertretungsbehörde des jeweiligen Staates für den Gebrauch in diesem Staat legalisiert werden.

Apostille

Bei Staaten, die das Haager Beglaubigungsübereinkommen unterzeichnet haben, tritt die Apostille an die Stelle der Legalisation. Sie ist ebenfalls eine Echtheitsbestätigung, wird jedoch von einer dazu bestimmten Behörde des Staates, durch den die Urkunde ausgestellt wurde, erteilt und bedarf keiner weiteren Bestätigung.

Für bestimmte Staaten, die weitergehende bilaterale Abkommen unterzeichnet haben, wird weder eine Legalisation noch eine Apostille benötigt. Allerdings sind Übersetzungen, die im Heimatstaat von einer gerichtlich beeideten Übersetzerin/einem gerichtlich beeideten Übersetzer angefertigt wurden, von dieser Regelung ausgenommen. Für diese wird weiterhin eine Beglaubigung mittels Apostille verlangt.